Luther trifft Karagöz

Noch bis Ende September bringt das Museum für PuppentheaterKultur zwei Museumstraditionen zusammen: Das Puppentheater, das Luther thematisierte und und das osmansiche Schattentheater mit seinem Helden Karagöz. Bei einer Führung für den Verein für Heimatkunde am 3.9. erläuterte Museumsleiter Markus Dorner die Ausstellung und ließ auch einige spielerische Einlagen einfließen.

Frühjahrstagung am 28.3.2015

 


Die diesjährige Frühjahrstagung mitanschließender Mitgliederversammlung war auch diesmal wieder gut besucht.


Vor der eigentlichen Sitzung ehrte Herr Dr. Vesper die aus dem Amt geschiedene Kulturdezernentin Fr. Manz und überreichte als Dank für die langjährige gute Zusammenarbeit einen Stich von Bad Kreuznach.


Anschließend begrüßte Dr. Vesper den Referenten Dr. Michael Wuttke und stellte ihn

der Versammlung vor. Das Thema seines Vortrages lautete“Fossilien – Momentaufnahmen aus dem Fluß des Lebens am Beispiel des Hunsrückschiefers“.


Die vor 360 Mill. Jahren entstandene Grube in Bundenbach ist leider schon seit Jahren stillgelegt, so dass es keine neuen Funde mehr gibt. Allein die bereits gefundenen Fossilien lassen auf eine Vielfalt von Leben schließen. Leider sind in früheren Zeiten die nur mm großen Tierchen auf der Abfallhalde gelandet, weil man sie beim Spalten der Schieferplatten einfach nicht erkannt hat. Man hat aber eine noch nicht angebrochene Wand gefunden, die man aus der Grube mit Hilfe großer Kreissägen aussägen und in „handlichen“ Stücken ins Museum abtransportieren konnte. Die Wissenschaftler erhoffen sich von diesen Stücken eine größere Einsicht in die Lebensformen des Meeres von vor 360 Mill. Jahren.


Von den gefundenen Fossilien, die z.T. sehr aufwendig bearbeitet werden mussten, um sie überhaupt zu erkennen, wurden aufwendige Rekonstruktionen gezeichnet, so daß auch wir als Laien die verschiedenen versteinerten Lebewesen gut erkennen konnten.


Die Fossilien aus Bundenbach sind auf jeden Fall weltberühmt und es gibt auf der Welt kein großes Naturkundemuseum, das nicht Funde aus dieser Grube besitzt.


Am Ende seiner Ausführungen stellte Herr Dr. Wuttke in den Raum, ob man die bedeutende Sammlung von Herrn Geib nicht leihweise einem größeren Naturkundemuseum z.b. Mainz zur Verfügung stellen sollte.


Nach der Kaffeepause fand die Jahresmitgliederversammlung statt. Dr. Vesper berichtete über das neue Jahresprogramm und über den Beschluß des Vorstandes in Zukunft weniger

Ausflüge aber dafür attraktivere anzubieten. Es folgte der Bericht des Kassenwartes Es gab zu beiden Berichten keine Aussprache, so dass nach einstimmiger Entlastung des Vorstandes die Sitzung geschlossen wurde.

 

 

 

 


Verein für Heimatkunde

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