Satzung des Vereins für Heimatkunde für Stadt und Kreis Bad Kreuznach

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SATZUNG DES VEREINS FÜR HEIMATKUNDE
FÜR STADT UND KREIS BAD KREUZNACH E.V.
§ 1 Name und Sitz
(1) Der Verein führt als Rechtsnachfolger des im Jahre 1856 gegründeten „Antiquarisch-
Historischen Vereins für Nahe und Hunsrück" jetzt den Namen „Verein für Heimatkunde für
Stadt und Kreis Bad Kreuznach e.V."
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Bad Kreuznach. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes
Bad Kreuznach eingetragen.
§ 2 Zweck, Aufgaben und Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein setzt sich die Förderung der wissenschaftlichen Forschung auf dem Gesamtgebiet
der Heimatkunde zur Aufgabe und unterstützt alle Bestrebungen der Heimatpflege
einschließlich des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege.
(2) Zur Erreichung dieser Zwecke veranstaltet der Verein heimatkundliche Vorträge und
Exkursionen, unterhält eine heimatkundliche Bücherei und wirkt bei der Herausgabe der
„Bad Kreuznacher Heimatblätter" mit. Er kann sich an dem Druck und der Verbreitung
heimatkundlicher Veröffentlichungen beteiligen.
(3) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke" der jeweils gültigen Abgabenordnung ohne
konfessionelle und parteipolitische Bindungen.
(4) a. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
b. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
c. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 3 Mitgliedschaft
(1) Ordentliche Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen, Vereinigungen
und Behörden werden.
(2) Von der Aufnahme sind ausgeschlossen Personen, die sich nicht im Besitz der bürgerlichen
Ehrenrechte befinden.
(3) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand nach schriftlichem Aufnahmeantrag.
(4) Personen, die sich um den Verein verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung
zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
(5) Fördernde Mitglieder können Personen, Vereinigungen und Behörden werden, wenn sie einen
einmaligen Beitrag von mindestens dem zehnfachen Jahresbeitrag leisten.
§ 4 Beiträge
Die ordentlichen Mitglieder des Vereins zahlen Beiträge. Der Mindestbeitrag wird von der Mitgliederversammlung
festgesetzt und ist jeweils im 1. Vierteljahr zu zahlen.
§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft erlischt
a. durch den Tod,
b. durch Austritt aus dem Verein,
c. durch Ausschluss,
d. durch den Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte.
(2) Der Austritt kann nur durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand erfolgen. Er ist nur mit
einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende eines Kalenderjahres zulässig.
(3) Der Ausschluss kann durch den Vorstand erfolgen, wenn
a. ein Mitglied seinen Verpflichtungen aus dieser Satzung nicht nachkommt oder sich vereinsschädigend
verhält,
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b. ein Mitglied mit seinen finanziellen Verpflichtungen dem Verein gegenüber länger als ein Jahr
im Rückstand ist, es sei denn, dass über den Rückstand eine Vereinbarung (Stundung, Ratenzahlung)
getroffen wird.
(4) Bei Ausschluss wird wie folgt verfahren:
a. Vor der Beschlussfassung hat der Vorstand das Mitglied zu hören.
b. Ein Beschluss über den Ausschluss eines Mitgliedes bedarf zu seiner Wirksamkeit der Zustimmung
von zwei Dritteln aller Mitglieder des Vorstandes.
c. Der Ausschluss ist dem Mitglied mit Begründung durch einen eingeschriebenen Brief mitzuteilen.
(5) Dem ausgeschlossenen Mitglied steht innerhalb eines Monats nach Zugang der Ausschlussmitteilung
das Recht des Einspruchs zu.
(6) Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig. Bis zu dieser Entscheidung
ruhen sämtliche Rechte des Mitglieds.
§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
§ 7 Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie tritt jährlich einmal zusammen.
Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand unter Mitteilung der Tagesordnung mindestens 14
Tage vor dem Termin der Versammlung.
(2) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins
erfordert oder wenn dies von mindestens einem Viertel der stimmberechtigten Mitglieder
unter Angabe der Gründe und des Zweckes verlangt wird.
(3) Die Mitgliederversammlung ist – unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder – beschlussfähig,
wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist (siehe § 11).
(4) Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende oder bei seiner Verhinderung
ein anderes Vorstandsmitglied.
(5) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
a. Beschlussfassung über die Satzung,
b. Wahl des Vorstandes,
c. Entgegennahme des vom Vorstand alljährlich zu erstattenden Geschäftsberichtes,
d. Prüfung und Feststellung der Rechnung,
e. Entlastung des Vorstandes,
f. Ehrung um den Vereinszweck verdienter Heimatfreunde,
g. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (siehe § 11).
(6) Die Beschlüsse werden offen mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Die Mitgliederversammlung
kann beschließen, dass geheim abgestimmt wird.
(7) Ehrenmitglieder haben Stimmrecht.
(8) Die Satzung kann nur durch Beschluss einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienen
Mitglieder geändert werden (siehe § 11).
§ 8 Vorstand
(1) Der Vorstand leitet die Vereinsarbeit.
(2) Der Vorstand besteht aus
a. dem Vorsitzenden,
b. dem stellvertretenden Vorsitzenden,
c. einem 1. und einem 2. Schriftführer
a. einem 1. und einem 2. Kassierer,
e. mindestens fünf, höchstens zehn weiteren Mitgliedern.
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f. Der Landrat des Kreises Bad Kreuznach und der Oberbürgermeister der Stadt Bad Kreuznach
gehören dem Vorstand als geborene Mitglieder an. Sie können sich vertreten lassen.
(3) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung jeweils auf drei Jahre gewählt. Wiederwahl
ist zulässig.
(4) Nach Ablauf der Wahlperiode bleiben die gewählten Vorstandsmitglieder bis zum Amtsantritt der
Nachfolger im Amt.
(5) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Beide Vorstandsmitglieder
sind jeder für sich vertretungsberechtigt.
(6) Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtszeit aus, ist der Vorstand berechtigt, bis zur
nächsten Mitgliederversammlung einen Nachfolger zu berufen. Die Nachwahl durch die Mitgliederversammlung
erfolgt dann für die restliche Amtszeit des Vorstandes.
(7) Der Vorstand tritt bei Bedarf, mindestens aber einmal jährlich zusammen. Auf Verlangen von einem
Viertel der Vorstandsmitglieder ist zu einer Sitzung einzuberufen.
(8) Der Vorsitzende lädt den Vorstand unter Mitteilung der Tagesordnung möglichst eine Woche vor
der Sitzung ein.
(9) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder, darunter der Vorsitzende
oder sein Stellvertreter anwesend ist. Er beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit
gilt ein Antrag als abgelehnt. Auf Antrag kann der Vorstand beschließen, dass geheim
abgestimmt wird.
(10) Eine Abstimmung kann auch durch schriftliche Umfrage erfolgen, sofern kein Vorstandsmitglied
diesem Verfahren widerspricht. Ein Beschluss gilt dann als angenommen, wenn die Mehrheit der
Mitglieder des Vorstandes zugestimmt hat.
§ 9 Arbeitsgruppen, Ausschüsse
(1) Mit Zustimmung des Vorstandes können sich zur Förderung der Vereinsarbeit Mitglieder zu örtlichen
oder fachlichen Arbeitsgruppen zusammenschließen.
(2) Der Vorstand ist berechtigt, für besondere Angelegenheiten Ausschüsse einzusetzen (vgl. Geschäftsordnung
für den Vorstand § 6).
§ 10 Sonstige Vorschriften
(1) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(2) Über die Beschlüsse der Vereinsorgane sind Niederschriften zu fertigen, die von dem Leiter der
jeweiligen Sitzung und dem Protokollführer zu unterzeichnen sind.
§ 11 Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine besonders einzuberufende Mitgliederversammlung
beschlossen werden. Diese ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Fünftel aller Mitglieder
erschienen sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist innerhalb von zwei Monaten eine zweite Mitgliederversammlung
mit der gleichen Tagesordnung und dem Hinweis einzuberufen, dass diese Mitgliederversammlung
ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig ist.
In beiden Fällen ist zur Annahme des gestellten Antrages eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen
Stimmen erforderlich.
(2) Bei Auflösung des Vereins bestimmt die Mitgliederversammlung, an wen das Vermögen des Vereins
fällt. Es ist unmittelbar und ausschließlich für Zwecke der Heimatpflege, vor allem der Heimatwissenschaftlichen
Bücherei zu verwenden.
§ 12 Inkrafttreten der Satzung
Die Satzung tritt am Tage nach der Annahme durch die Mitgliederversammlung in Kraft.
Bad Kreuznach, den 20. März 2016
Dr. Michael Vesper
Vorsitzender

Verein für Heimatkunde

für Stadt und Kreis

Bad Kreuznach e.V.

 

Hospitalgasse 6

Wolfgangschor

55543 Bad Kreuznach

Telefon 0671/27571

Schreiben Sie uns …

… gerne per Mail an
bm.vesper(at)t-online.de.

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